Brainstorming

Impact Week – Tag 3

Heute dreht sich alles um Geschäftsmodelle.


In den letzten zwei Tagen haben wir mit den Studenten Herangehensweisen an Probleme diskutiert und ihnen gezeigt, wie man potentielle Lösungen entwickelt und mithilfe von Prototypen testet. Anschließend wollten wir herausfinden, ob die Lösungen, die die Studenten erarbeitet haben, eine Zukunft als Geschäftsmodel haben und ob sie sich in ein Produkt oder eine Dienstleistung mit Erfolgsaussichten transformieren lassen.

Erik Mutuku behandelte die Kernfragen, die man sich stellen muss, wenn man ein Geschäftsmodel entwickelt. Dabei benutzte er das Modell Canvas.

“Solange du einen Traum hast, solltest du alles daran setzen, ihn wahr zu machen.” Diese Eingangsworte sollen in unseren Köpfen bleiben, wenn wir wir in die Welt gehen um sie zu einem besseren Platz zu machen – mit unseren Ideen. Der Traum ist immer der Start. Wir haben bereits gehört, dass alle großen Entrepreneure gescheitert sind, die meisten mehrfach. Aber Scheitern ist ein Teil des Erfolges! Und eine Vision ist die Grundlage für jeden Erfolg.

“Träume! Habe Mut, gib nicht auf und konzentriere dich auf das Bedürfnis, dass du mit deiner Lösung erfüllen willst, die Menschen, die du ansprechen und unterstützen willst und versuche ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu finden, dass deine Lösung zum Leben erweckt und am Leben hält.” Mit diesen inspirierenden Worten kam Mutuku zum Ende.

“Erforsche. Träume. Entdecke” – Das ist das Leitprinzip von Tomasz Wawrzyniak, dem Managing Director von Logisfera Nova. Sein Unternehmen bietet Service Design für verschiedene Arten von Firmen. Sein Vortrag handelte davon “zu tuen, was du liebst” und davon, wie er seinen Weg entdeckte. “Es muss etwas geben, was dich glücklich macht”, erklärte er, mann müsse es nur finden. 

Unser Team erklärte im Anschluss die Theorie hinter einem Geschäftsmodell. “Das Geschäftsmodell ist das Produkt”, erklärte Frederike Beha, um ein bekanntes Beispiel nachzuschieben, den Apple iTunes Store. Es war nicht der iPod, der die Musikindustrie revolutionierte, es war das Geschäftsmodell des digitalen Vertriebs von Musik über den iTunes Store und seine Verknüpfung mit den bekannten Apple-Produkten. 

Ziel der Workshops war es, dass die Studenten den Unterschied zwischen einer Idee für ein Problem und einem Geschäftsmodell verstehen. Sehr interessant war, wie die Studenten persönlich auf das Thema reagierten. In Kenia gibt es so viele intelligente Menschen mit so vielen sehr guten Ideen, die leider oft an der praktischen Umsetzung scheitern.

Aus diesem Grund lag unser Fokus in den Sessions auf den Kernfragen, die sich jedes Geschäftsmodell stellen muss.

Denke an deine Kunden, überlege was sie brauchen und wie du den Wert schaffen kannst, den deine Lösung für sie darstellt. Was sind die Schlüsselkanäle, auf denen mit den Nutzern kommuniziert werden kann? Welche Beziehungen musst du aufbauen? Welche tatsächliche soziale Auswirkungen hat das Modell? Diese Fragen bilden das Fundament. Die Workshops gingen noch einen Schritt weiter und zeigten, wie man das “backend” eines Geschäftsmodells plant – die Schlüsselaktivitäten, die wichtigsten Partner und die Kostenstruktur.

Natürlich kann man an einem Tag nicht aus jedem Studenten einen Entrepreneur machen. Aber was wir zweifelsfrei erreicht haben, war Begeisterung zu wecken, zu motivieren und ein Verständnis für die Notwendigkeiten einer Gründung zu entwickeln. Die Rückmeldungen, die uns erreicht haben, waren großartig, emotional und sehr überraschend! Die Studenten waren beeindruckt, sowohl von den Informationen, die sie vermittelt bekommen, als auch von sich selbst, davon, wie schnell und einfach sie die grundlegenden Konzepte verstanden haben. Viele der Studenten hatten so etwas noch nie gehört, oder es zwar gehört, aber nicht verstanden. Aber jeder Studenten verließ die Workshops mit dem Gefühl etwas gelernt zu haben und sehr viel besser auf den nächsten Schritt einer Gründung vorbereitet zu sein.

Diese sofort sichtbaren Erfolge machen und froh, auf dieser Reise dabei sein zu dürfen!

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Impact Week und sämtliche Unterstützer, die diese Woche auf unterschiedliche Art und Weise möglich gemacht haben!

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» KiA goes World » Impact Week – Tag 3
On 24.07.2015

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