Fasade final

30 Hände, 7 Tage – Das Ergebnis

Die Hands on Week ist beendet, Team Ukraine ist wieder in Deutschland gelandet. Zeit für einen Rückblick.


Frankfurt. An den letzten beiden Tagen in Kiew haben wir unsere Bauprojekte beendet, aufgeräumt und sogar noch Fliesen vor der Türe zum Gemeindegelände gelegt, sodass der Zugang jetzt wirklich schön und gut passierbar ist.

Die Betonstraße ist mittlerweile gut getrocknet und keine Katze oder andere Tiere haben unerwünschte Spuren hinterlassen. Eine ganze Hauswand sowie die Wände um den Balkon des Gemeindegebäudes sind komplett isoliert und ein Teil sogar schon verputzt. Außerdem konnten wir eine weitere Wand zu zwei Dritteln isolieren. An dieser Wand musste das Styropor an vielen Stellen besonders kleinteilig zugeschnitten werden, da hier Rohre verlaufen und einige Fenster sind. Auch die Drainage ist verlegt und das Wasser kann in Bahnen gelenkt bis zum Ende der Auffahrt abfließen.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit allem, was wir geschafft, erlebt und gesehen haben: Das Team hat wunderbar zusammen gearbeitet, wir haben unsere Arbeitsziele erreicht, wir sind dankbar, dass keiner von uns ernsthaft verletzt wurde und wir neben der Arbeit auch noch Land und Leute ein wenig kennen lernen konnten.

So organisierte die Gemeinde für uns am Freitagabend noch ein ukrainisches „Schaschlik“ als Abschiedsessen. Wir wurden überschüttet mit Leckereien, der unglaublichen Gastfreundschaft und gegen Ende gaben einige Gemeindemitglieder ein kleines Konzert mit traditionellen ukrainischen Volksliedern für uns. Bevor das „Nachtischbuffet“ mit Kaffee, Tee und Keksen eröffnet wurde, teilte Pastor Wowa noch eine Tradition mit uns: Jeder bekam ein Stück braune, klumpige Masse in die Hand. Der Pastor sagte uns, dass dies ukrainische Erde sei, die jeder Gast dieser Gemeinde als Verbindung zu Land und Leuten zu essen bekomme. Wir sollten aber nicht daran riechen, bis wir sie alle gemeinsam kosteten. Dabei entpuppte sich die Erde dann als leckere Süßigkeit aus Sesam und Sonnenblumenkernen, die uns gut schmeckte und in Erinnerung bleiben wird.

Am Samstagnachmittag, als wirklich alle Arbeiten abgeschlossen waren, sind wir noch einmal in die Stadt gefahren und haben uns ein berühmtes Höhlenkloster angesehen, eines der ältesten russisch-orthodoxen Klöster Kiews.

Inzwischen sind wir wieder alle gut und sicher in Frankfurt angekommen und denken gerne an unsere arbeitsintensive, gesegnete und gute Zeit in Kiew zurück.

Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle Spender und Unterstützer!

Leider können wir im Moment aus technischen Gründen nicht mehr Fotos einbinden. Wir werden sie schnellstmöglich nachreichen.


Mehr Informationen zu unseren Hilfseinsätzen findest du auf www.kircheinaktion.de/hilfseinsaetze-2015/

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On 12.08.2015

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