Englisch lernen in Bulgarien

 
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Der erste „richtige“ Englisch-Camp-Tag! Unsere Vorfreude auf die Kinder ist unfassbar groß. Unerwartet werden wir, als wir zur Vorbereitung antreffen, schon von ungefähr 25 Kindern erwartet, die uns mit breitem Lächeln und viel Energie einen tollen Empfang bereiten. Für die Englischeinheiten im Anschluss teilen wir die Kinder nach Alter in verschiedene Gruppen ein und stellen fest, dass die Kinder wirklich viel Spaß daran haben. Leider müssen wir uns aber auch eingestehen, dass einige Siebtklässler weniger Englisch können als Grundschulkinder in Deutschland und diese Erkenntnis ist nur schwer zu verdauen. 

Insgesamt erleben wir Bulgarien als ein Land der krassen Gegensätze. Bulgarien ist zwar ein Mitglied in der EU, aber zumindest hier auf dem Land könnte der Vergleich mit anderen Mitgliedsstaaten nicht absurder sein. Darüber können auch die EU-Flaggen, die hier gerne mal wehen, nicht hinwegtäuschen. 

Dringend sanierungsbedürftige Häuser und marode Straßen prägen das Bild der ländlichen Gegend. Trotzdem erleben wir hier eine große Herzlichkeit und werden immer wieder auch von Großzügigkeit und Gastfreundschaft überrascht. 

Es ist schön zu sehen, wie motiviert viele Kinder beim Englischlernen mitmachen, und wir hoffen, dass etwas davon hängenbleibt – und natürlich von Tom, dem Räuberjungen, der den König nicht nur kennen lernt, sondern sogar in seinem Palast leben darf! Als uns selbst ein paar „coole Jungs“ zum Abschied umarmen, wissen wir, dass wir irgendwas richtig gemacht haben. 

 
Der Hilfseinsatz dieses Jahr war wieder sehr bewegend für mich. Die Menschen in der Stadt Tarvana in Bulgarien lassen mich nicht mehr los und es war so schön, viele jetzt schon zum dritten Mal wiederzusehen.
— Caroline Wissenbach
 
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