Jordanien von allen Seiten

 
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Drei Wochen lang sind wir mit 15 Leuten im wunderschönen Jordanien unterwegs. Das sind 21 Tage, 504 Stunden oder auch ganze 30240 Minuten, die wir dort mit Kids-Camp, Workshops und auch ein bisschen Urlaubszeit verbringen dürfen.

Mit den Kindern haben wir richtig viel Spaß, denn es gibt viel Musik, biblische Geschichten, Englisch-Schulungen, Bastelaktionen und viele sportliche Spiele. Das Lächeln auf den Kindergesichtern ist dabei unbezahlbar.

Nicht nur mit den Aktivitäten, sondern auch mit einem besonderen Geschenk am Ende des Kids-Camps können wir ihnen viel Freude machen. 

Da wir uns aber nicht nur um die Kinder aus der Umgebung kümmern möchten, sondern auch auf die Flüchtlingsproblematik in Jordanien eingehen wollen, haben wir die Kirche, die wir dort besucht haben, auch in dieser Arbeit unterstützt. Zusätzlich zu dem anstrengenden Part des Einsatzes dürfen wir auch einige Urlaubstage und Ausflüge mit dem Team genießen. An einem Tag sind wir in die Wüste nach Wadi Rum gefahren. Ganz besonders ist für uns die Sonnenfinsternis, die an diesem Abend stattfindet und irgendwie bringt dieses Ereignis alle unsere Gespräche auf ein tieferes Level. 

Alle aus dem Team haben das Gefühl, dass uns dieser geteilte Moment mitten in der Wüste richtig zusammenwachsen lässt. Alles in allem ist dieser Einsatz sowohl für jeden von uns persönlich als auch für uns als Team wie auch für die Leute vor Ort sehr bereichernd. Wir können viele Erfahrungen bei unserem Kids-Camp sammeln und uns damit auch gut auf das nächste Jahr vorbereiten. Denn wir wollen wieder nach Jordanien fahren, weil dieses Land hinsichtlich der Armut und der Flüchtlingsproblematik noch Unterstützung braucht. Für die Zukunft hoffen wir, dass im Nahen Osten Frieden einkehrt und die jungen Menschen, die dort leben, mehr Perspektive für ihr eigenes Land gewinnen können, anstatt in den Westen zu ziehen. 

Wir freuen uns nach der langen Zeit zwar auch auf Zuhause, aber wir nehmen ganz viele tiefe Beziehungen und die Erinnerungen an neue Freunde mit uns. 

 
Kaum ein Land hat so viele syrische Flüchtlinge aufgenommen wie Jordanien. Genau deswegen sehen wir die Möglichkeit, Hand in Hand mit unseren Freunden zu stehen, um die nächste Generation zu ermächtigen und auszurüsten, eine Vision für ihr Land zu entwickeln.
— Eric Smith
 
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