Zu Gast bei Freunden - Unser Fundraising-Trip in die USA

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Eric und ich, Robert, die City-Pastoren von Darmstadt und Wiesbaden, waren gerade für ein paar Tage gemeinsam unterwegs in den USA, um den Menschen dort von der Arbeit von Kirche in Aktion zu erzählen - und vor allem, welche Rolle sie dabei spielen, durch ihre geistliche, aber auch finanzielle Unterstützung.

Von Sarah Fredricks, die wir durch unser Masterstudium in Manchester in der Küche vom Studentenwohnheim kennengelernt haben, werden wir in ihre Kirche eingeladen zu einem „Pastor’s Pingpong“. Hier spielen Eric und ich uns vor einer aufmerksamen Zuhörergruppe abwechselnd Bälle zu, und erzählen, was gerade im Rhein-Main-Gebiet geschieht und was sich bei Kirche in Aktion tut. Dabei sprechen abwechselnd mal ich, mal er über die Vision und Mission von Kirche in Aktion und darüber wie Himmel auf Erden konkret aussehen kann.

ICH FÜHLE DANKBARKEIT UND VERBUNDENHEIT MIT UNSEREN GASTGEBERN IN DEN USA: DASS SIE UNS EINLADEN UND UNS EINE PLATTFORM GEBEN, UM ÜBER DAS ZU SPRE- CHEN, WAS 10.000 MEILEN ENTFERNT UNSEREN DIENST AUSMACHT ODER DASS SIE FÜR UNS AN EINEM SONNTAG FAST $2.000,- AN SPENDEN SAMMELN, UM UNS ZU UNTERSTÜTZEN.

Zwei Tage vor unserem Rückflug gibt es eine Begegnung, die wir in Erinnerung behalten werden.

Wir dürfen in einem Abendgottesdienst in Oklahoma City sprechen. Im Publikum sitzt eine Frau, die nach dem Gottesdienst auf uns zukommt und mir davon berichtet, wie sie mit ihrem Mann als Missionare in Südafrika vor über 30 Jahren selbst unterwegs war. Sie fühlt sich mit uns tief verbunden, weil sie sich noch gut an Dr. Richard Zanner (Anmerkung: Großvater von Cris und Philip Zimmermann) erinnern kann, der dort jahrelang gewirkt hat. Jeden Morgen um 6:00 Uhr betet sie für Eric, den sie schon eine Weile ins Herz geschlossen hat und auch für unsere Arbeit von Kirche in Aktion. Missionarin ist sie so auf ihre Weise noch heute, wenn auch nicht mehr selbst an der „Front“ draußen.

Schön zu wissen, dass wir eine weltweite Community sind! Es bewegt mich zu wissen, dass uns Frauen wie diese im Gebet tragen und unsere Arbeit unterstütze

DIE ANTEILNAHME DER MENSCHEN DORT HAT MICH TIEF BERÜHRT. DENN WER HAT NICHT EINMAL PHASEN IM LEBEN, IN DENEN ER ES AUS EIGENER KRAFT NICHT SCHAFFT, ALLE HERAUSFORDERUNGEN ZU MEISTERN? WENN WIR UNS NICHT ZU SCHADE SIND, SCHWÄCHEN UND BEDÜRFNISSE EINZUGESTEHEN, KÖNNEN ANDERE STARK SEIN, WENN WIR ES ZULASSEN. UND IST ES SO NICHT AUCH MIT GOTT? WENN WIR IHM GEGENÜBER GANZ EHRLICH UND VERLETZLICH EINGESTEHEN, DASS WIR SEINE STÄRKE BRAUCHEN, KOMMT ER NICHT GERADE DANN HERBEI?“
— Robert Stößer